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„Alles ist gut, solange es ein gutes Ende hat“ (ungarisches Original: Minden jó, ha a vége jó.)

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von Helena Triesch

Am 30. und 31. Oktober fand dieses Jahr erstmals die „Meet Central Europe“ Konferenz in Budapest statt. Die nationalen Verbände der Sprachindustrie aus den Ländern Ungarn, Tschechien, Slowakei und Österreich haben sie ins Leben gerufen, um statt einzelner, nationaler Konferenzen jährlich ein internationales Event auszurichten. Die Konferenz bietet sowohl für freiberufliche Übersetzer als auch für Übersetzungsunternehmen, die mittel- und osteuropäische Sprachdienstleistungen anbieten, eine ideale Plattform, um sich zu vernetzen. Das diesjährige Hauptthema „Vendor Management“ sollte zudem gleich den Grundstein für eine partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit legen.

Zuverlässige Partner sind das A und O

central-europe-conference-helena-triesch-peschel-communications-gmbhDie Peschel Communications GmbH setzt gerade bei größeren mehrsprachigen Projekten oder außergewöhnlicheren Sprachkombinationen auf zuverlässige Partner, die mit ihrer Arbeit unseren Qualitätsstandards entsprechen. Für Projektmanager besteht die Herausforderung zunächst darin, solche Partner zu finden und mit ihnen ein effizientes und vertrauensvolles Arbeitsverhältnis aufzubauen. Die Konferenz bot daher einen guten Anlass, unsere Kenntnisse zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

Veranstaltungsort war das eindrucksvolle Budapest Music Center (BMC) unweit der Freiheitsbrücke, wo wir schon am Vorabend der Konferenz willkommen geheißen wurden. Eine schöne Überraschung war die Bootsfahrt auf der Donau, die einer der Veranstaltungspartner für alle Teilnehmer organisiert hatte. Vor der Kulisse der beleuchteten Stadt konnten sich die Konferenzteilnehmer gleich miteinander bekanntmachen.

Papierfrei dank App

Das Programm stand der Umwelt zuliebe papierfrei als App zur Verfügung, was den Vorteil brachte, dass jeder Teilnehmer sein Tagesprogramm individuell zusammenstellen konnte. Über die App konnten die Teilnehmer zudem in Kontakt bleiben und beispielsweise Fotos oder Jobangebote teilen, Fahrgemeinschaften zum Flughafen bilden oder sich zum Abendessen verabreden.

Der Dienstagmorgen startete mit den so genannten „Master Classes“, die einen tieferen Einblick in das Hauptthema „Vendor Management“ versprachen. Es wurde erläutert, welche Aufgaben zu dieser Position gehören und wie diese am besten erfüllt werden. Als Projektmanager wissen wir, dass Kunden vor allem am Ergebnis interessiert sind. Unsere Aufgabe besteht darin, die Erwartungen der Kunden zu erkennen und zu erfüllen … und sie manchmal sogar zu übertreffen. Damit das gelingt, müssen wir unseren Partnern gegenüber eindeutig definieren, welche Leistung wir wiederum von ihnen erwarten.

Der Erfahrungsaustausch stand im Vordergrund

central-europe-conference-peschel-communications-gmbhAn beiden Konferenztagen erklärten die Redner anhand von Fallbeispielen ihre jeweiligen Vorgehensweisen als Vendor- oder Projektmanager. Wo suche ich für mein Projekt nach passenden Partnern? Wie gestalte ich einen Job auch bei einem begrenzten Budget attraktiv? Welche Bedingungen begünstigen eine langjährige Zusammenarbeit? Auch neue technische Mittel wie Machine Translation (MT) und Postediting (PE) wurden thematisiert. Bis zu vier Veranstaltungen fanden jeweils gleichzeitig statt, wodurch sich die Teilnehmer je nach Interesse entsprechend verteilen konnten. Insgesamt wurde auf den Erfahrungsaustausch besonders viel Wert gelegt. Es gab außerdem jederzeit die Möglichkeit, den Veranstaltern und Rednern Fragen zu stellen, die alle geduldig beantwortet wurden.

Klare Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

Wie so oft ist der Schlüssel zum Erfolg eine klare Kommunikation. So wie es nicht die eine einzig richtige Übersetzung gibt, so ist auch die optimale Vorgehensweise nicht in Stein gemeißelt. Vielmehr geht es darum, einen möglichst einfachen und angenehmen Projektablauf für alle Beteiligten zu schaffen und dabei alle zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Oder wie die Ungarn so schön sagen „Minden jó, ha a vége jó“. Hierfür ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gefragt und der gegenseitige Erfahrungsaustausch unbezahlbar. Konferenzen wie „Meet Central Europe“ bieten hierfür eine optimale Plattform. Ich konnte nicht nur neue Denkanstöße mitnehmen, sondern habe auch einige potentielle Partner, wenn nicht sogar neue Freunde kennengelernt. Nächstes Jahr sieht man sich dann (vielleicht) in Prag.

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